Ausgaben 2010

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TextArt 02/2010

Leseprobe:

Der Muse einen Kuss entlocken

So finden Sie Inspiration beim Schreiben

Beate Giacovelli

Die Muse ist ein seltsames Wesen: Sie ist starrköpfig, küsst nicht jeden. Ist nie da, wenn man sie braucht. Nach zähem Sitzfleisch verlangt sie, bevor sie uns beschenkt. Dann jedoch lässt sie ihre Zaubertüte platzen: randvoll mit Inspiration, die Ihr Leben verändern kann. Unsere Autorin Beate Giacovelli hat 15 Tricks für Sie, der keine Muse – ob männlich, weiblich oder Geisterwesen – widerstehen kann.

Stephen Kings Muse – so beschreibt er es in seinem Buch „Das Leben und das Schreiben“ – ist ein starrköpfiger Typ. Sie hockt in einer Höhle, tief unter der Erde, pafft Zigarren und macht sich am liebsten unsichtbar. Gibt bestenfalls ein Grunzen von sich, wenn der Virtuose des Grauens ihn ruft. Und das tut er beharrlich: jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit. Der launische Muse-Mann weiß, wann und wo der Autor zu finden ist, kommt früher oder später herbei, die Zigarre im Mundwinkel und zaubert ein bisschen.

Trick 1: Was wäre wenn …

fragt Bestsellerautor Stephen King, wenn sich wattige Leere im Kopf bauscht: Wenn Vampire in ein kleines Dorf in Neuengland einfielen? („Brennen muss Salem“). Wenn ein Polizist in einer entlegenen Stadt in Nevada durchdrehte und jeden umbrächte, der ihm vor die Linse kommt? („Desperation“) Denken Sie nach! Unter der Dusche, beim Autofahren oder beim Schlangestehen vor der Kasse. Was wäre wenn? Bringen Sie das Spinnrad in Ihrem Kopf in Schwung: Verwickeln Sie zerzauste Gedankenfäden zu einem festen Handlungsstrang. Eine packende Ausgangssituation – und das Ringen um den roten Hilfsfaden in einer Geschichte ist oft überflüssig.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2010

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